„STADTPFERD IN L.A., WH 11-18

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Liebes Western Horse Team,

ich finde es schade, dass in dem Artikel „Stadtpferd in L.A.“ einem Tierquäler 3,5 Seiten in Eurer Ausgabe 11/2018 gewidmet werden.
Oder haben etwa Paints keine Tasthaare?

Johannes Orgeldinger, Großwallstadt

Anmerkung:

Das soll wohl eine Anspielung auf die Tatsache sein, dass wir immer gegen das Abrasieren der Tasthaare Stellung bezogen haben – wie ja WESTERN HORSE grundsätzlich gegen jede Art von Tierquälerei ist. Gerade auch in der Novemberausgabe wurde in dem Artikel „Horse Welfare“ noch wieder das Clippen als tierquälerisch bezeichnet. Johannes Orgeldinger ist nun der Meinung, dass wir so konsequent sein müssten, keinerlei Fotos zu bringen, die abrasierte Pferde zeigen. – Das würde uns allerdings so einschränken, dass wir so gut wie gar kein Bildmaterial aus Amerika mehr verwenden könnten, denn das Clipping ist ja dort leider gang und gäbe. Und selbst hierzulande sind viele Pferde rasiert – sollten wir z. B. darauf verzichten, einen Reining Champion abzubilden, weil er rasiert ist?

Der Schwerpunkt dieses Artikels lag nun einmal ganz woanders – die besondere Situation der Reiterin/Pferdebesitzerin in einem „Pferdeviertel“ der Millionenstadt Los Angeles, die besondere Situation des Pferdes, hinterm Haus gehalten zu werden… Deshalb hatten wir ihn von dem Magazin

„Chrome“ der APHA übernommen.

Eins hätten wir allerdings tun können und vielleicht auch sollen: darauf aufmerksam machen, dass das Pferd anscheinend abrasierte Tasthaare hat und dass dies abzulehnen ist. Aber auch da wäre zu sagen, dass man sich bald wie eine kaputte Schallplatte anhören würde, wenn man das jedesmal tun würde…

— H.O.

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