Atypische Myopathy: Nicht alle Ahornarten entahlten Hypoglycin A

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Forscher der Fakultät für Veterinärmedizin an der Universität Utrecht und RIKILT Wageningen UR, beide in den Niederlanden, haben die Sterbefälle bei Pferden aufgrund von Atypischer Myopathie untersucht und herausgefunden, dass nicht alle Ahornarten das Gift enthalten, das für die tödliche Erkrankung verantwortlich ist.
Jedes Jahr sterben Hunderte von Pferden an Atypischer Myopathie, auch bekannt als Weide-Myopathie. Diese Muskelerkrankung kann auftreten, wenn Pferde die Blätter, Samen oder Knospen von Ahorn­bäumen fressen, die das Gift Hypoglycin A enthalten. Die Wissenschaftler haben Hunderte Proben untersucht von einer breiten Auswahl an Ahornbäumen, umherauszufinden, welche Arten das Gift enthalten. Sie fanden, dass die Platane (Platanus occidentalis)das Gift enthält, aber der Feld­ahorn nicht (Acer campestre), eben­falls nicht der Norwegische Ahorn (Acer platanoides).
In der Studie wurden 278 Proben untersucht von Acer pseudoplatanus, Acer campestre und Acer platanoides. Das Toxin konnte im Feldahorn und Spitzahorn (Norwegischer Ahorn) nicht nachgewiesen werden, aber jede Probe des Sycamore-Ahorns (Platane) enthielt Hypoglycin A.
Die Forscher empfehlen Pferdehaltern, deren Weiden von Platanen umstanden sind, den Tieren im Herbst reichlich gutes Rauhfutter anzubieten, um bei ihnen keine Neigung oder Notwendigkeit aufkommen zu lassen, potentiell gefährliche Teile der Bäume zu fressen. Ggf. sollten die Bäume abgezäunt werden, um die Distanz zu ihnen, ihren Blättern und Samen zu erhöhen.
ods of time, the team relayed.
(„Hypoglycin A Concentrations in Maple Tree Species in the Netherlands and the Occurrence of Atypical Myopathy in Horses“, Journal of Veterinary Internal Medicine).

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