Das WESTERN HORSE kann sich zurecht als wesentlicher Bestandteil der Westernszene im deutschen Sprachraum betrachten. Im Mai 1988 erschien die erste Ausgabe, mit einem Titel, der „Little Peppy“ unter der Cutting-Legende Buster Welch beim Cutting auf der Weide der King Ranch zeigte. Es enthielt einen Bericht über das Hallenturnier in Bremen, was damals eine große Sache war, Berichte über Bill Horns Gewinn der NRHA Futurity, zum Tod von Zan Parr Bar und über die Körungsprobleme, die deutsche Besitzer von Western Horse-Hengsten hatten, dazu Geleitworte und Glückwünsche der Vorsitzenden der deutschen Verbände und prominenter Reiner.
Bill Horn lebt nicht mehr, ebenso wie Buster Welch – und manche andere Persönlichkeit, die bedeutende Rollen im Westernreiten oder der Zucht gespielt haben. Und nun trifft es auch das WESTERN HORSE – diese Ausgabe ist die letzte. Die Gründe sind verschieden: Das Leseverhalten vieler hat sich verändert durch Internet und Smartphone, die Verbände, die ursprünglich WESTERN HORSE als ihr offizielles Organ genutzt hatten, sind nach und nach abgesprungen, und nicht zuletzt haben viele der Anzeigenkunden aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage nicht mehr geschaltet. Und eine Zeitschrift kann nun mal ohne ausreichende Anzeigen nicht überleben.
Wir vom WESTERN HORSE sind stolz auf das, was wir erreicht haben, nicht nur durch aufschlussreiche Beiträge aus Sport, Zucht, Freizeitreiten und Reiseerlebnissen, sondern auch mit Veranstaltungen wie die Jubiläums Allround-Turniere in Viersen und Odenthal oder die besondere Turnierserie „Germany’s Finest Rider“ in Odenthal, München und Wiener Neustadt sowie das Sponsern von z.B. der ersten Equitana Reining.
Verlag und Redaktion danken Lesern und Anzeigenkunden für ihre langjährige Treue und Verbundenheit.


