„Bitz Country Spring“: Die guten Leistungen

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Beim „Bitz Country-Spring“ wurden in diesem Jahr alle Erwartungen übertroffen. Die NRHA-Regio-Veranstaltung auf dem Schwantelhof ist seit fünf Jahren bei „Ludwig Quarter Horses“ stets der Auftakt in die Turniersaison auf der Schwäbischen Alb. Hausherr und Chef-Trainer Grischa Ludwig war schlichtweg begeistert: „Bedingt dadurch, dass wir nicht mehr das erste Turnier im Jahr veranstalten, sondern schon einige Events stattgefunden haben, hatten wir zwar etwas weniger Teilnehmer, aber dafür eine auffallend hohe Qualität“, stellte der Vizeweltmeister fest und verdeutlichte: Diesmal waren die Reiter nicht gekommen, um ihre Vierbeiner auf größere Turniere vorzubereiten, sondern weil sie in den Wettbewerben ein wichtiges Wort um Sieg und Platzierungen mitsprechen wollten. Besonders erfreulich war zudem, dass wir fast so viele Zuschauer wie bei unserem großen Turnier hatten, obwohl das Wetter nicht unbedingt mitgespielt hat.“

Knapp über 100 Pferde absolvierten an drei Tagen rund 250 Starts. Dabei triumphierte die deutsche Meisterin und LQH-Trainerin Julia Schumacher in den drei Open-Wettbewerben, an denen die 30-Jährige teilgenommen hat, mit drei Siegen, einmal Platz zwei und einmal Rang sechs. Der Chef selbst bei seinem Heimspiel seine Pferde für zwei Open-Prüfungen gesattelt. Eine blaue und eine gelbe Schleife für den Sieg und Platz drei in der 5 & under SBH (Regio) sowie ein dritter Rang in der Open Trophy wurden dem 43-Jährigen überreicht.

Am letzten Tag stand das Turnier ganz im Zeichen der Nachwuchs-Westernreiter. LQH Managerin Sylvia Maile sagte: „Die Kinder-Wettbewerbe waren sehr gut besetzt. Es war toll anzusehen, mit welchem Eifer die Kids bei der Sache waren.“

Am Nachmittag ging es dann noch um die Qualifikationen für die Baden-Württembergischen Reining-Meisterschaften in Open, Non-Pro und Youth. In der Open war es wieder Julia Schumacher, die auf Elta Soldier Whiz mit Score 73 nicht zu schlagen war. Platz zwei teilten sich mit jeweils einer 71,5 Charlotte Tröger auf Be Cœur D Sunshine und Levin Ludwig mit Afancy Resolution. Bei den Non-Pros zeigte Denise Gro­the (70,5) auf A Lunar Revolution den besten Lauf, und mit einer 70er-Wertung teilten sich Rebecca Herzog (Hollywood Snowgirl) und Hans-Ulrich Andres (Mr Footworks) den Silberrang.

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