Germany’s Finest Rider 2017 am 21. Oktober auf Gut AmtmannScherf in Odenthal

0

Zur weiteren Klärung:

SCHULTERHEREIN
Es hat Fragen zum Schulterherein gegeben. Anscheinend besteht da Klärungsbedarf, trotz des Artikels im WESTERN HORSE.
Also am einfachsten ist es so zu merken: Die Hinterhand läuft auf dem Hufschlag längs der Bande, die Vorhand läuft etwas nach innen versetzt, etwa im Winkel von 30° abgestellt, aber wenn es etwas mehr ist, macht das nichts. Der Kopf des Pferdes zeigt zur Arenamitte, d. h. das Pferd ist gegen die Laufrichtung gebogen.

H.O.

EINFACHER GALOPPWECHSEL BEI DER PFLICHT
Auch dazu kamen nochmal Nachfragen. Es ist egal, ob er über Schritt oder über Trab ausgeführt wird, und er darf auch fliegend sein. Fliegend wird aber nicht besser bewertet. Es wird nur bewertet, wie glatt, harmonisch und prompt er ausgeführt wird. Also ein zu später, hakeliger, unharmonischer fliegender Wechsel wird schlechter bewertet als ein perfekter einfacher.

Ausschreibung und Nennung:
GFR Ausschreibung+Nennung 2017

Mehr Infos hier. http://www.westernhorse.com/sport-turniere/germanys-finest-rider-2017-noch-gut-zwei-monate-biszur-diesjaehrigen-auflage/2017/08/09/

Musterbewertungsbogen:

Bewertungsbogen (bitte mit rechter Maustaste anklicken und herunterladen):

Dieses Jahr findet der Spezialwettbewerb für feines Reiten im Oktober statt.

Es geht um den Trophy-Sattel und um andere wertvolle Preise.
Der Turnierkalender wird immer voller, und es wird darum immer schwieriger, ein Wochenende für Germany’s Finest Rider® zu finden, das nicht mit einem anderen wichtigen Turnier kollidiert. Darum ist der diesjährige Termin erst am 21. Oktober.

Dieses Event, das von WESTERN HORSE veranstaltet und unterstützt wird, findet wieder auf der Anlage von Teresa Dornbusch in Odenthal statt, wo ausgezeichnete Voraussetzungen für diese Veranstaltung gegeben sind.
Auch in diesem Jahr haben wieder auch einmal Reiter eine Chance auf einen wertvollen Trophy-Sattel, die keine Reining Cracks sind. Im Grunde kann bei Germany’s Finest Rider® jeder gewinnen, der sich z. B. eine anspruchsvolle Horsemanship zutraut – wenn er/sie sich an bestimmte Grundsätze hält. Dazu gehört zum Beispiel, dass man gefühlvoll mit den Händen bzw. der Hand einwirkt, keine unnötigen Bewegungen mit der Hand macht (oder mit den Beinen). Denn sparsame, möglichst unsichtbare Hilfen sind das Ziel. Aber nicht in dem Sinn, dass die Pferde abgerichtet sind – sie sollen an den reiterlichen Hilfen stehen, d. h. auch am (gern losen) Zügel laufen. Und auf den Plätzen wird es ebenfalls wieder attraktive Preise geben, worüber in den nächsten Ausgaben von WESTERN HORSE Näheres verraten wird.
Jeder, der in Horsemanship showt, ist ein guter Kandidat für Germany’s Finest Rider – was erwartet wird, ist im Prinzip eine Horsemanship, nur eben als Kür. Aber auch jeder, der Reining reitet, ist automatisch konkurrenzfähig, denn wer eine Reining Pattern reitet, erfüllt schon weitgehend die Anforderungen, wenn er z. B. aus dem Stand angaloppiert und dazu noch beispielsweise Tempounterschiede im Trab zeigt. Was jeder können muss, ist allerdings ein Tor, wie es im Trail Pflicht ist. Aber das sollte für kein Westernpferd ein Problem sein.

Der begehrte Hauptpreis: ein feiner Trophy-Sattel von Way out West! Jedes Jahr gab es bei Germany’s Finest Rider einen Trophy-Sattel zu gewinnen!

Bei diesem von WESTERN HORSE veranstalteten und gesponserten Event wird Harmonie mit dem Pferd ganz groß geschrieben. Die Pferde sollen keinerlei Stress zeigen. Wer Fragen hat, kann diese gern an Hardy Oelke stellen, der den Wettbewerb kreiert hat (02353-2304 oder oehorse@t-online.de).
„Immer wieder stellen wir fest, dass Teilnehmer mit großem Potential dabei sind, die sich aber selbst um eine wirklich gute Platzierung bringen, weil sie so reiten, wie sie es von normalen Turnieren kennen“, so Hardy Oelke, der das Event mit der klassischen Dressurspezialistin Anja Beran gerichtet hat. „Wenn wir das gut finden würden, brauchten wir diesen Wettbewerb nicht zu veranstalten. Die Hauptfehler, die wir sehen, sind frontlastig gerittene Pferde, unruhige, zupfende Zügelhände und manchmal auch kickende Absätze oder Sporen.“
Der Contest wird in zwei Teilen geritten: eine Pflicht, die mit dem Tor anfängt und ansonsten eine einfache Horsemanship-Aufgabe ist, und der Kür. Bei der Kür kann unter 15 optionalen Manövern resp. Lektionen gewählt werden – wenigstens sieben und höchstens 10 aus dieser Liste der optionalen Manöver müssen gezeigt werden, welche, ist egal.
Es wäre kontraproduktiv, sich eine Kür auszudenken, die das Pferd an die Leistungsgrenze bringt – es kommt nicht darauf an, möglichst schwierige Lektionen zu zeigen, sondern das WIE wird in erster Linie  bewertet – guter Sitz, unsichtbare Hilfen, ein entspanntes, williges Pferd sind die wichtigsten Kriterien.
Die Pferde sollen auch nicht frontlastig geritten sein und schon gar nicht mit tiefer Nase laufen, sondern in einer ihrem Körperbau entsprechenden Aufrichtung.
Das Abreiten ist zeitlich begrenzt, findet unter Beobachtung der Richter statt und wird mitbewertet.

Die 15 optionalen Manöver sind: 1. Two Tracking (Schritt-Travers) in beide Richtungen, 2. Two Tracking auf der Diagonalen (Schritt-Traversalen) in beide Richtungen, 3. Two Tracking im Trab (Trab-Travers) in beide Richtungen, 4. Two Tracking im Trab auf der Diagonalen (Trab-Traversalen) in beide Richtungen, 5. Schulterherein im Trab in beide Richtungen, 6. Galopp-Traversalen in beide Richtungen, 7. Angaloppieren aus dem Stand, 8. deutliche Tempounterschiede im Trab, 9. Parade aus dem Galopp in den Trab, 10. Spins in beide Richtungen, 11. Rollbacks in beide Richtungen, 12. Backup (Pflicht = muss gezeigt werden!), 13. Große schnelle und/oder kleine langsame Galoppzirkel auf jeder Hand, 14. Sliding Stop, 15. Fliegende Galoppwechsel auf jeder Hand.

Die Bewertungen aus Pflicht und Kür ergeben zusammen die Endpunktzahl und Sieg und Platzierungen.
In den nächsten Ausgaben von WESTERN HORSE werden weitere Informationen dazu veröffentlicht.

Comments are closed.